Den Äther sollte man nicht mit der Ätherischen Leere verwechseln. Der Äther ist nämlich die Quelle der Magie, die alles und jeden durchdringt. Der Äther hat selbst keine Quelle, er ist vielmehr seine eigene Quelle, und somit ist er in der Natur endlos. Man kann ihn mit dem Meer vergleichen, denn so wie sich dieses wellenartig bewegt und es immer wieder zu Verwirbelungen kommt, so ähnlich verhält es sich mit dem Äther. Die Verwirbelungen des Äthers können von magiebegabten Personen erfasst werden, und in der Welt materiell umgesetzt werden.

Einige Personen in Akalabeth / Sosaria / Britannia glauben, das der Äther aus acht konzentrierten Kreisen besteht. Dieses ist aber nicht bewiesen, denn die mögliche Energie des Äthers ist grenzenlos. Aus diesem Grunde können auch eine grenzenlose Anzahl von konzentrierten Kreisen bestehen. Den Einwohnern der Serpent Isle ist es auf jeden Fall gelungen, den neunten Kreis der Magie zu öffnen.

Es gibt auch Störfaktoren für den Fluß des Äthers. Dabei wurde schon relativ gut der Einfluß des Minerals Schwarzfels (Blackrock) auf den Äther erforscht.

 

 

Beobachtungen zum Thema Schwarzfels,

von Rudyom dem Magier

 

Die geheimnisvolle Substanz, die als Schwarzfels bekannt ist, ist völlig unzerstörbar. Eine Formveränderung oder Umformung ist nur mit magischen Hilfsmitteln möglich. Schwarzfels kommt nur in kleinen Mengen unter Tage vor, manchmal in der Nähe von Eisenerz- oder Bleiadern.

Schwarzfels kann auf herkömmliche Art abgebaut werden, aber es ist unmöglich, es zu einer formbaren Substanz einzuschmelzen, es sei denn, man bedient sich der Magie. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß eine Kombination von elektrischer und magnetischer Energie eine beindruckende Wirkung auf diese Substanz hat. Läßt man diese beide Energieformen gleichzeitig auf den Schwarzfels einwirken, wird dieser permeabel, das heißt, man kann die Substanz mit der Hand durchdringen, als sei sie Wasser!

Weitere Studien zeigen, das Schwarzfels möglicherweise als Hilfsmittel bei der Teleportation wirkungsvoll eingesetzt werden könnte, wenn Magie, elektrische und magnetische Energie sowie die korrekte Konstellation der Himmelskörper gleichzeitig auf die Substanz einwirken. Diese Theorie muß noch in Versuchen erprobt werden. Der Schwarzfels-Wandler, den ich aus einen alten Zauberstab hergestellt habe, funktioniert nicht. Er sollte den Schwarzfels mit elektrischen und magnetischen Ladungen beschießen, aber er bringt die Substanz nur zum explodieren! (Ich muß vorsichtig sein, damit der Wandler nicht in falsche Hände fällt. Wenn man ihn auf eine große Menge Schwarzfels richtet, könnte dieses eine verherende Explosion verursachen!)

Ich muß für heute aufhören. Die Kopfschmerzen, an denen ich schon eine Weile leide, sind schlimmer geworden. Ich werde immer vergeßlicher. Ich fürchte, daß ich bald vergessen habe, wie man die einfachsten Zaubersprüche beschwört. Ich glaube, daß irgend etwas möglicherweise den magischen Äther beeinträchtigt. Aber ich bin mir nicht sicher ...

 

Blackrock (Ultima VII - Part I)

 

Eine geringe Menge an Schwarzfels ist dazu in der Lage den Fluß des Äthers zu verlangsamen, während eine große Menge ihn sogar anhalten kann.

Schwarzfelsvorkommen gab es nicht schon immer in Britannia. Durch einen Meteroiteneinschlag in der Nähe des Dungeon Covetous kam es gegen Ende des dritten Zeitalters der Erleuchtung in die Welt. Es ist das seltenste bekannte Mineral, welches in Britannia bei Minoc und bei Vesper gefördert wird, und seine Seltenheit macht es noch wertvoller als Gold.

  

 



Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!