Das Tugendsystem Britannias

Die Ethiken von Lord Blackthorns Mandrakes System der Tugenden Das Tugendsystem der Gargoyles
Die Triade der Inneren Stärke Das Tugendsytem der Ophidian Das Tugendsystem von Killorn Keep Der Glaube der Zealan

 

 

 Die Tugendsysteme Britannias

 

Zu Beginn des ersten Zeitalters der Erleuchtung entwickelte Lord British das System der Tugenden in Britannia. Die Menschen des Landes, die durch die Zeitalter der Dunkelheit demoralisiert und orientierungslos geworden waren, sollten darin eine moralische St�te finden.

Etwa zur gleichen Zeit entwickelten auch die Gargoyles, die w�hrend des ersten Zeitalters der Erleuchtung auf der anderen Seite der Welt lebten, ihr System der Tugenden. Dieses sollte f�r ihr Volk den gleichen Zweck erf�llen, wie das System der Tugenden von Lord British f�r sein Volk.

 

 

Die Tugenden der Menschen

 

(Amulet of Infinity)

 

 

Am Anfang stehen die drei Prinzipien Wahrheit, Liebe und Mut

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Der Wahrheit entspringt die Rechtschaffenheit.

Der Liebe entspringt das Mitgef�hl.

Dem Mut entspringt die Tapferkeit.

 

Diese drei Tugenden sind jedoch nicht wichtiger als die �brigen f�nf:

Wahrheit verbunden mit Liebe ergibt Gerechtigkeit.

Liebe verbunden mit Mut ergibt Opfer.

Mut verbunden mit Wahrheit ergibt Ehre.

 

Das Ergebnis der Verbindung von Wahrheit, Liebe und Mut ergibt Spiritualit�t.

 

Das Fehlen aller drei Prinzipien f�hrt zum Laster des Stolzes.

Ihm entgegen gesetzt ist die achte Tugend, die Demut.

 

Alles zusammen ergibt die Unendlichket, denn auf dieser grundlegenden Wahrheit sind die Prinzipien, und somit auch die Tugenden, aufgebaut.

 

 

Die Tugenden der Gargoyles

 

(Amulet of Singularity)

 

 

Am Anfang stehen die drei Prinzipien Kontrolle, Leidenschaft und Flei�

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Der Kontrolle entspringt die F�hrung.

Der Leidenschaft entspringt das Gef�hl.

Dem Flei� entspringt die Ausdauer.

 

Diese drei Tugenden sind jedoch nicht wichtiger als die �brigen f�nf:

Kontrolle verbunden mit Leidenschaft ergibt Gleichgewicht.

Leidenschaft verbunden mit Flei� ergibt Leistung.

Und das Ergebnis der Verbindung von Flei� und Kontrolle ist Pr�zision.

 

Fehlen Kontrolle, Leidenschaft und Flei� herrscht Chaos.

Das Fehlen der Prinzipien deutet demnach auf die siebente Tugend hin, die Ordnung.

 

Vereint bilden alle drei Prinzipien die Einzigartigkeit.

Dies ist die achte Tugend, aber gleichzeitig auch die erste, denn in der Einzigartigkeit sind alle Prinzipien und somit alle Tugenden enthalten.

 

 

Abwandlungen des Britannischen Tugendsystems

 

Seit der Einf�hrung des Systems der Tugenden kam es in Britannia zu zwei verschiedenen Abwandlungen dieses Systems.

 

 

Die Ethiken von Lord Blackthorn

W�hrend des zweiten Zeitalters der Erleuchtung, als Lord British in der Unterwelt verschollen war, �bernahm Lord Blackthorn die Regierung Britannias. Zuerst f�hrte er das Land mit weiser Hand, als jedoch die Shadowlords auftauchten ver�nderte sich durch deren Einflu� sein Charakter. So wandelte er unter anderen das System der Tugenden in Gesetzte um. W�hrend seiner Herrschaft mu�ten sich alle Einwohner Britannias an diese Gesetze halten.

 

(Lord Blackthorn)

 

 

1. Du sollst nicht l�gen, oder Du wirst deine Zunge verlieren.

2. Du sollst den Bed�rftigen helfen, oder Du wirst das selbe Bed�rfni� erhalten.

3. Du sollst wenn Du herausgefordert wirst bis zum Tode k�mpfen, oder Du wirst als Feigling verbannt werden.

4. Du sollst zu deinen Verbrechen stehen und die Strafe ertragen, oder Du wirst sterben.

5. Du sollst die H�lfte deines Einkommens f�r wohlt�tige Zwecke spenden, oder Du wirst kein Einkommen mehr haben.

6. Wenn Du deine Ehre verlieren solltest, solltest Du dein eigenes Leben selbst beenden.

7. Du sollst nach den Gesetzen der Tugenden leben, oder Du wirst als ein Ketzer sterben.

8. Du sollst dich selbst gegen�ber deines Vorgesetzten dem�tigen, oder Du wirst ihre Strafe ertragen.

 

 

Mandrakes System der Tugenden

Mandrake, ein reisender Barde w�hrend des dritten Zeitalters der Erleuchtung, entwicktelte sein eigenes System der Tugenden. Bei einigen Einwohnern des Landes fand es in dieser Zeit des Krieges Anerkennung und Zustimmung. W�hrend der sp�teren Zeitalter geriet es jedoch immer mehr in Vergessenheit.

 

(Mandrake)

 

 

Am Anfang stehen die drei Prinzipien Wein, Weib und Gesang

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Dem Wein entspringt die Betrunkenheit.

Dem Weib entspringt die Sinnlichkeit.

Dem Gesang entspringt die Harmonie.

 

Wein verbunden mit Weib ergibt die Lust.

Weib verbunden mit Gesang ergibt die Tr�gheit.

Gesang verbunden mit Wein ergibt den Tanz.

 

Fehlen Wein, Weib und Gesang herrscht Unwohlsein.

Das Fehlen der Prinzipien deutet demnach auf die siebente Tugend hin, die Verw�hnung.

 

Vereint bilden alle drei Prinzipien die Tugend des Gl�cks.

 

 

Das System der Ophidians

 

Das System auf der Serpent Isle ist die "Philosophie des Gleichgewichts". Entwickelt wurde sie von den Ophidians, den ehemaligen Bewohnern des "Lands of Danger and Despair", und zwar nachdem ihr Land nach der Reise, die durch die magische R�ckversicherung Mondains ausgel�st wurde, in einer k�lteren Region zum Stillstand kam.

Dem gro�en Hierophant Esithnos ist es zu verdanken, das dieses System nach der gegenseitigen Ausrottung der Einwohner nicht in Vergessheit geriet. So konnte der Magier Estram, der zu Beginn des ersten Zeitalter der Erleuchtung zusammen mit anderen Bewohnern der ehemaligen St�dte Fawn, Montor und Moon das frisch gegr�ndete Britannia verlassen und die Serpent Isle erreicht hatte, ein Pergament des Esithnos finden, auf dem die "Philosophie des Gleichgewichts" erkl�rt wurde.

 

(Die Schlangens�ulen der Serpent Isle)

 

 

Das Gleichgewicht - Die Harmonie zwischen den Prinzipien der Ordnung und des Chaos - ist das eine, reine Axiom, da� wir hochhalten. Alle drei Prinzipien finden in unseren Hieroglyphen ihren symbolischen Ausdruck: Die gro�e Erdschlange, Bewahrerin des Gleichgewichts, liegt auf einer vertikalen Ebene, um die sich die zwei sich gegen�berstehenden Schlangen der Ordnung und des Chaos winden.

Chaos und Ordnung umfassen beide je drei Kr�fte, und diese sechs Kr�fte, wenn sie zusammenwirken, bilden die drei Prinzipien des Gleichgewichts. Die Kr�fte des Chaos sind Toleranz, Enthusiasmus und Gef�hl; die Kr�fte der Ordnung hingegen Moral, Disziplin und Logik.

Chaos

Toleranz ermutigt, alles mit Gleichmut hinzunehmen.

Enthusiasmus ist die Energie, die gro�e Taten erm�glicht.

Gef�hl gibt dem den Vorrang, was aus dem Herzen, nicht aus dem Verstand, kommt.

Ordnung

Moral ist die �berzeugung der Wichtigkeit ethischer Verhaltensregeln.

Disziplin ist die F�higkeit, eine Aufgabe zu vollenden und allen Ablenkungen aus dem Weg zu gehen, die ein Gelingen gef�hrden k�nnten.

Logik erlaubt sachliches, vern�nftiges Denken, frei von allen Emotionen.

Gleichgewicht

Aus der Vereinigung zwischen jeweils zwei Kr�ften, einer dem Chaos und einer der Ordnung entstammenden, leiten sich die Prinzipien des Gleichgewichts ab:

Toleranz und Moral kombinieren sich zur Harmonie, der F�higkeit, mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt im Reinen zu sein.

Aus der Verbindung von Enthusiasmus und Disziplin entsteht Verpflichtung, welche zur �berwindung von Hindernissen und zum F�hren anderer bef�higt.

Gef�hl, das sich mit Logik vermischt, ergibt Rationalit�t, die F�higkeit, den Sinn des Lebens zu erkennen und die Welt zu begreifen.

 

 



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